Uz- Dortmund _ Solidaritätsadresse von Freiraum2010
Heute am 13.3.2010 hat das Aktivisten-Netzwerk „UZ-Dortmund“ ein soziokulturelles Zentrum in der ehemaligen Kronen-Brauerei in Dortmund eröffnet.
Das seit Jahren leerstehende Gebäude, das – unverschlossen – zuletzt von Kindern als Spielfäche genutzt wurde, präsentierte sich von 11- 15h als Kunst-Ort.
Performer drückten sich in Zeitlupe durch die Gänge und auf zwei Etagen war eine Ausstellung zu sehen.
Wir sind sehr enttäuscht, dass dieses Leben aus unvertretbaren und weltfremden Motiven aus dem Haus gedrängt wurde.
Wir selbst mussten zahlreiche Kunstinteressierte zurück rufen, um nicht Opfer eines sinnleeren Gewaltakts zu werden, in dem die Kunst-BesucherInnen und AktivistInnen gezwungen wurden ihre Ausweise abschreiben zu lassen, um eine Bestrafung vorzubereiten.
Wir verstehen diesen ekelhaften Akt nicht und fordern die Verantwortlichen auf Farbe zu bekennen und ihre Kunst-Feindlichkeit öffentlich zu bekunden!
Dass mit Hilfe institutioneller Sklaven irrationale Verbrechen gegen die Kunst verübt werden, bestärkt unsere Vorfreude auf weitere Aktionen!
Freiraum2010 wünscht sich, dass die Verantwortlichen Ihren von Kunst befreiten gesellschaftlichen Entwurf überzeugend vorstellen, damit ein sinnvolles Gespräch über die Perspektive unserer Gesellschaft beginnen kann.
Wir sind glücklich mit der Kunst einen sinnvollen und kraftgebenden Rahmen für unser gesellschaftliches Tätig-Sein gefunden zu haben und danken den Dortmunder-Aktivisten für Ihren Einsatz für selbstverwaltete, freie Flächen für Kunst und für Ihre Kunst!
Wir werden die Initiative UZ-Dortmund bei Ihren weiteren Aktivitäten nach Möglichkeit unterstützen und sind gespannt auf die laufende Aktionswoche.
Joscha Hendricksen für freiraum2010
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