Spekulationen über Freiräume- Ritual, Ökonomie, Kunst

Die Illusion der Freiheit


Alles ist frei, nur der Austausch nicht, er ist Ritual. Kunst ohne Ritual sei Religion- Ritual ohne Kunst: Grausamkeit. Freiheit der Ökonomie? Tauschen ohne Ritual= Verschwendung.

Anstatt die Kunst zu befreien und den Tausch zu ritualisieren, haben wir die Kunst beschränkt, indem wir sie den Gesetzen des Tauschs unterwarfen.


Spielen dürfen nur die Geld-Erfinder


Das Spiel der Formen ist ein Spiel der virtuellen Geldsummen geworden. Wir haben das Spiel ex-kommuniziert und es den Geld-Erfindern überlassen. Sie haben alle Spiele für sich und wir müssen uns Zwängen beugen.

Als Künstlerin ist dies nicht hinnehmbar. Wir spielen und werden spielen, auch wenn ihr uns dafür vom Tausch ausschließt, weil dieser sich selbst zur entropischen Kunst erklärt hat, zum ewigen unnützen Erzeugen fiktiver Geldsummen.

 


Ritualtrunken tanzen die Spekulationen


Das Machtmonopol dem Staat zu schenken sei das eine, und auch noch das Spielmonopol- die gesamte gesellschaftlich Vorhandene Vertrauen, jenen zu geben die Summen tauschen? Von der Kunst ist kein gesellschaftlicher Beitrag mehr zu erhoffen, wenn andererseits sich der Tausch dem Ritual entzieht. Oder anders gesagt: keine Unterhaltung für respektlose Spiel-Autokraten, deren Advokaten und Jünger.


„Seid sicher nur Not
treibt den Clown dort
Euch geringzuschätzen,
Wie Ihr ihn.
Dem, der selbst spielen will,
tut er leid, und er erkennt sich wieder.
Er zahlt, weil er für alles zahlt.
Doch wisst: die Vorstellung ist schlecht.
Er weiß es!“

Hahn von Opel 2010

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